Wie man Verwittertes Gestein mit möglicher Kupferverfärbung bestimmt
Indeterminate rock with secondary copper minerals (e.g., malachite or chrysocolla)
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App öffnenUm Verwittertes Gestein mit möglicher Kupferverfärbung (Indeterminate rock with secondary copper minerals (e.g., malachite or chrysocolla)) richtig zu bestimmen, überprüfe jedes dieser Merkmale der Reihe nach. Viele Steine und Mineralien sehen sich ähnlich, gleiche daher immer mehrere Eigenschaften ab, bevor du dich festlegst.
Bestimmung Schritt für Schritt
- 1
Farbe
Gesamtfarbe sowie etwaige Zonierung oder Bänderung
Dominant grüne (Malachit) oder blaue (Chrysokoll, Azurit) Flecken, Adern oder Überzüge auf der Gesteinsoberfläche oder in Rissen. Die Grundfarbe des Gesteins ist variabel und hängt vom Wirtsgestein ab.
- 2
Glanz
Wie die Oberfläche Licht reflektiert: metallisch, glasartig, matt
Die sekundären Kupfermineralien können einen glasartigen, seidenartigen, matten oder erdigen Glanz aufweisen. Das umgebende verwitterte Gestein ist oft matt oder erdig.
- 3
Textur
Korngröße und Oberflächengefühl: grob, fein, glasig
Variabel, abhängig vom Wirtsgestein und dem Grad der Verwitterung. Kann körnig, massiv, porös oder erdig sein. Die Kupfermineralien können als Krusten, faserige Aggregate, botryoidale Formen oder feine Disseminationen auftreten.
- 4
Kristallform
Form sichtbarer Kristalle oder Kristallflächen
Die sekundären Kupfermineralien treten selten in gut ausgebildeten Kristallen auf. Malachit bildet oft botryoidale, stalaktitische oder faserige Aggregate. Chrysokoll ist meist massiv, amorph oder bildet krustige Überzüge. Azurit kann kleine, prismatische Kristalle bilden.
- 5
Spaltbarkeit
Wie er bricht: ebene Spaltflächen oder unregelmäßiger Bruch
Das Wirtsgestein kann eine Spaltbarkeit aufweisen, die von seiner Mineralzusammensetzung abhängt. Malachit hat eine perfekte Spaltbarkeit in einer Richtung, Chrysokoll keine. Diese ist jedoch in massiven oder feinkörnigen Aggregaten selten sichtbar.
- 6
Geologisches Umfeld
Die Gesteinsformation und Umgebung, in der er vorkommt
Typischerweise in der Oxidationszone von Kupferlagerstätten, oberhalb des Grundwasserspiegels. Assoziiert mit primären Kupfersulfid-Erzen, Quarzadern, Brekzienzonen und Verwerfungen in einer Vielzahl von Wirtsgesteinen (z.B. Porphyre, Skarne, Sedimentgesteine).
Wichtige Fakten
- Härte
- Variabel, abhängig von den spezifischen Kupfermineralien und dem Wirtsgestein. Malachit: 3.5-4 auf der Mohs-Skala; Chrysokoll: 2-4; Azurit: 3.5-4.
- Dichte (spezifisches Gewicht)
- Variabel. Malachit: 3.6-4.0 g/cm³; Chrysokoll: 2.0-2.4 g/cm³; Azurit: 3.77-3.89 g/cm³.
- Kristallsystem
- Malachit: Monoklin; Chrysokoll: Amorph bis orthorhombisch (mikrokristallin); Azurit: Monoklin.
- Farbe
- Grün (Malachit), Blau (Chrysokoll, Azurit) als Überzüge oder Flecken auf dem Wirtsgestein.
- Glanz
- Matt, erdig, glasartig, seidenartig.
- Transparenz
- Undurchsichtig bis durchscheinend (für die Kupfermineralien).
- Bruch
- Unregelmäßig bis muschelig (für die Kupfermineralien).
- Spaltbarkeit
- Malachit: Perfekt in einer Richtung; Chrysokoll: Keine; Azurit: Perfekt in einer Richtung. Im verwitterten Gestein oft nicht erkennbar.
- Zusammensetzung
- Das Wirtsgestein ist variabel. Die Verfärbungen bestehen aus sekundären Kupfermineralien wie Malachit (Kupferkarbonat-Hydroxid), Chrysokoll (Kupfersilikat-Hydroxid) und/oder Azurit (Kupferkarbonat).
Physikalische Eigenschaften
- Kristallhabitus: Malachit: Botryoidal, stalaktitisch, faserig, massiv. Chrysokoll: Massiv, amorph, krustig, botryoidal. Azurit: Prismatische Kristalle, massiv, erdig.
- Spaltbarkeitstyp: Malachit: Perfekt {001}; Azurit: Perfekt {011}. Chrysokoll: Keine.
- Bruchart: Unregelmäßig bis muschelig.
- Tenazität: Spröde.
- Glanzart: Matt, erdig, glasartig, seidenartig.
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